May 28, 2006

ICH² – Intermedia dance performance for planetariums

Invitation

ICH² – Intermedia dance performance for planetariums

The intermedia dance performance ICH² faces the challenge of the digital theatre and combines dance theatre with immersive and interactive 360 degree motiondesign.

The Premiere of ICH² will be held on June 08 at 7:30 p.m., Mediadome in Kiel, Germany.
Further performance dates: June 10, 11, 18 and 24, beginning at 7:30 p.m.
For more information and ticket reservation please call +49 (0)431-210-1741 (Tuesday to Friday, 8:30 - 11:00 a.m.) or visit the performance-website: www.ich-quadtrat.de (English version soon to come).

Project Description

ICH² (Me to the power of 2) is a ReACT collaboration of the Muthesius college of art in Kiel (www.muthesius.de), especially the Digital Media/Intermedia department of Prof. Tom Duscher, the ballet from the city of Kiel with the director and head of choreography Mario Schröder as well as Eduard Thomas, director of the Mediadome of the University of Applied Sciences in Kiel (www.mediendom.de).

ICH² is a unique installation for an extra-ordinary space: a planetarium including a 360 degrees moving image projection. State-of-the-art projection technology is merging with dance theatre and interactive media into a fascinating wholesome piece of art, is modifying it and allowing a completely new kind of production: dancer and media together create an artistic environment that involves the audience in a new way. The impact of the imagery and the intensively short proximity of the performers, forms a high level of immersion. Hardly has a visitor been closer to the dancers. This turns standard planetariums into experimental Digital Theatres, in which man and technology are part of a unique experience of symbiosis.

The main area of research for project ReACT was the advancement of real-time tracking-technology in regard of the spacial and technical characteristics of planetariums. While usually linear image sets were shown, the use of reactive software allowed interactivity and manipulation of the projected content.

Concept: With the help of installed cameras and sensors attached to the performer’s body, movements in the space can be tracked and transmitted to a computer system based on vvvv, a toolkit for real time video synthesis.
A specially programmed software interprets the dancer’s movements in real-time, which in turn is then projected onto the dome as interactive projection and stage backdrop. This allows to create a digital double of the dancer: Motion Tracking as duplication process.
This sensory tracking system is used as well for the audio part of the production. The acoustic input is used as impulse for the digital image generation so that the visuals are synchronized in real-time. In this way a reactive visual and audio world is created, that synergetically re-interprets the image and audio composition.

performance-website: www.ich-quadrat.de

Posted by tom.d at 06:52 PM | Comments (2)

May 21, 2006

ICH² - Tanz intermedial für Planetarien

ICH2.jpg

Für alle, die nur dieses Blog hier lesen:
Es ist soweit! Das ReACT-Team bringt die Inszenierung ICH² im Mediendom Kiel zur Aufführung.

Die Premiere für geladene Gäste findet am 8. Juni statt. Öffentliche Vorstellungen sind am 10., 11., 18. und 24. Juni jeweils um 19:30 Uhr.
Wegen der begrenzten Platzzahl ist der Kartenvorverkauf per Servicetelefon 0431-210-1741 (Dienstags bis Freitags 8:30 bis 11:00 Uhr) empfehlenswert.

Weitere Infos auf der ICH²- Website

Posted by tom.d at 05:32 PM | Comments (2)

December 09, 2005

ReACT Projekt Beschreibung

ReACT - Ein künstlerisch-technologisches Tanzprojekt
Herausragende und innovative Inszenierungen zu schaffen, die in einer Verbindung von interaktiver Medientechnologie und darstellender Künste entstehen – das ist das Ziel des Tanzprojekts ReACT. Als Aufführungsort der medialen Inszenierung stehen die mit modernster digitaler Projektionstechnik ausgestatteten Planetarien im Mittelpunkt des Interesses.

Digitales Theater
Das neu erbaute Planetarium (Mediendom) an der Fachhochschule Kiel wurde mit digitaler Projektionstechnik ausgestattet und ist neben dem ebenfalls digital umgerüsteten Planetarium Hamburg europaweit das erste seiner Art.
Durch eine neuartige Projektionstechnik können Filme und Bilder an eine Kuppel projiziert werden, wodurch sie sich nahtlos aneinander reihen und ein homogenes, bewegliches 360°-Abbild ergeben. Dies ermöglicht sowohl den Einsatz von realistischen Bewegtbild-Material als auch von digital generierter, virtueller Szenarien.
Aus Planetarien werden Digitale Theater. Damit entstehen neue und bisher ungesehene, immersive Veranstaltungsorte, an denen die einzigartige Gelegenheit besteht eine Brücke zwischen wissenschaftlicher Forschung, medialen Technologien und darstellenden und bildnerischen Künsten zu schlagen. Dies ermöglicht eine völlig neuartige Vermittlungsebene.

Mediale Inszenierung
Der mediale Raum ist eine große Herausforderung für die darstellenden und bildnerischen Künste. Während man bei konventionellen Inszenierungen von Kulissen und statischem Bühnenbild spricht, wird durch die digitale Gestaltgebung des Raumes eine starke Bezugnahme auf die räumliche Umgebung bzw. eine Interaktion mit dieser möglich.

In der Tanzperformance ReACT sollen künstlerische Inhalte und technische Verfahren entwickelt werden, die eine reaktive Gestaltung der Visualisierungen im dreidimensionalen Raum ermöglichen. Dabei entstehen künstlerische Darstellungs- und Ausdrucksformen, die das Beziehungsgefüge Körper, Raum und Zeit neu thematisieren und in der Verbindung medialer und darstellender Künste von hoher künstlerischer Aktualität geprägt sind. Dies bedeutet, dass Tänzer mit Hilfe von optischen Rezeptoren die räumlichen Projektionen direkt durch ihre Bewegung beeinflussen können und sich neben der Körpersprache eine zusätzliche visuelle Ausdrucksmöglichkeit ergibt. Die Grenzen von Innen- und Außenwelt lösen sich auf.

Thema Körperbilder- Der genetische Code
In dieser einzigartigen Kombination aus Tanztheater und medialer Projektionstechnik des Mediendoms entwickelt das ReACT- Projektteam eine Performance, die sich thematisch mit der Entschlüsselung des genetischen Codes des Menschen auseinandersetzt. Dabei werden die Grenzen zwischen Virtualität und Realität in Frage gestellt, die Tänzer interagieren mit ihrem medialen Abbild. Durch vielschichtige Kombinationen der statischen und dynamischen Raum- und Audioelemente können also Neukombinationen entstehen, die eine immaterielle, digital erzeugte Welt erschaffen, trotzdem aber für den Rezipienten real erlebbar werden.

Gleichzeitig agierende Darsteller verdeutlichen die direkte Manipulation des Bildraumes, so dass die Begrifflichkeiten real und virtuell einen völlig neuen Kontext eingehen. Die Dimensionen Zeit und Bewegung erfahren durch die simultane Aktion von Darstellern und Projektion neu zu interpretierende Bezüge. Der reale, materiell gegenständliche und der immateriell künstlich geschaffene Raum (in mehrschichtiger Überlagerung) verschmelzen für den Zuschauer zu einem immersiven Raum und rücken ihn in den Mittelpunkt des Geschehens.

ReACT- Die Kooperation
Gefördert wird das künstlerisch-technologische Projekt durch das Hochschul- und Wissenschaftsprogramm des Landes Schleswig-Holstein. Projekt-Kooperationspartner sind die Muthesius-Kunsthochschule in Kiel, insbesondere der Bereich Digitale Medien/Intermedia unter der Leitung von Prof. Tom Duscher; die Bühnen Kiel mit Ballettdirektor und Chefchoreograf Mario Schröder sowie das Planetarium (Mediendom) Kiel unter der Leitung von Eduard Thomas. Förderzeitraum ist Oktober 2004- Oktober 2006. Geplante Premiere der Tanzperformance ist der 08.06.2006


Projektbeteiligte:

Studentisches Projekt-Team:
Alexander Brauch
Kenan Darwich
Jens Ewald
Cornelia Fränz
Frauke Frech
Johannes Helberger
Manuel Klauser
Michel Magens
Andreas Meyen
Patrick Müller
Hanna Muck
Matthias Ott
Jan Reiss
Timo Schuhmacher
Martin Sperling

Muthesius Kunsthochschule
Prof. Tom Duscher, Projektleitung
Maike Brzakala, Projekt Management
Christian Engler, Reaktive Medien
Sven Lütgen, Sound Design
Prof. Dr. Petra Maria Meyer, Dramaturgie

FH Kiel/Zentrum für Multimedia:
Eduard Thomas, Direktor am Zentrum für Multimedia
Dip. Inf. Markus Schack, Technical Research

Ballett Kiel:
Mario Schröder, Choreografie
Paul Zoller, Bühnenbild
Thomas Hörath, Öffentlichkeitsarbeit

Posted by chris at 05:20 PM | Comments (0)